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Der
Samstag beim FINA/ARENA World Cup: Hype
um Phelps, ein Weltrekord und der Sieg eines „Verletzten“ - Berlin, 22. Oktober
2011. Franklins Teamkollege, der
14-malige Olympiasieger Michael Phelps, bestätigte seine ansteigende Form
mit zwei gewonnenen Rennen in Weltjahresbestzeit über die 100m und 400m
Lagen. „So
weit so gut. Ich bin im positiven Sinne Lichtjahre von der Leistung
entfernt, die ich 2009 hier in Berlin gebracht habe. Damals bin ich hier
total unter die Räder gekommen.“ Der Hype um den eher schüchternen
Mann aus Baltimore, Maryland, kannte kaum Grenzen. Selbst einige seiner
Kontrahenten ließen sich im Bereich des Aufwärm-Beckens zusammen mit
Phelps für ein Erinnerungsfoto ablichten. Eine Schrecksekunde überstehen
musste Brent Hayden, bevor er am Nachmittag über 100m Freistil
triumphieren konnte. Der Kanadier hatte sich am Morgen beim Aufwärmen die
Schulter ausgekugelt. „Ich musste wieder eingerenkt werden und wusste
bis mittags gar nicht, ob ich überhaupt starten kann. Umso schöner ist
der Sieg für mich.“ Etwas nüchterner betrachtete
Paul Biedermann seinen - erwarteten – Erfolg über 400m Freistil. Der
Weltrekordler siegte in 03:41,19 Minuten und distanzierte die Konkurrenz mühelos:
„Mein Ziel war es, das Rennen zu kontrollieren. Das ist mir gelungen.
Zuhause zu gewinnen ist einfach am schönsten“, gab Biedermann zu.
Britta Steffen blieb ein Sieg zwar verwehrt (Platz zwei hinter Therese
Alshammar in 24,07 Sekunden über 50m Freistil), doch auch sie zeigte sich
vor heimischem Publikum keineswegs unzufrieden: „Gegen Therese ist
derzeit kein Kraut gewachsen, insofern ist das für mich wie ein Teilsieg.“
Nur drei Zehntelsekunden über seinem eigenen Deutschen Rekord blieb Marco
Koch bei seinem Sieg über die 200m Brust (2:04,61). Der Darmstädter, der
seit dem Sommer sechs Kilo abgespeckt hat, versprach: „Dieser Rekord
wird bald fällig sein!“
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