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„Noch
zwei große Ziele in meiner Laufbahn“ Phelps:
„Nie mehr in einem High-Tech-Anzug“
Berlin
(pps) Den Weltcup in Berlin nimmt Michael Phelps als Zwischenstation. „Ich
konzentriere mich jetzt schon auf die beiden großen Ziele, die ich in
meiner Laufbahn noch habe“, sagte der 14-malige Olympiasieger, der zum
ersten Mal in Deutschland weilt. „Meine sportlichen Ziele werde ich mit
Ehrgeiz verfolgen, sie aber nicht verraten. Das habe ich noch nie gemacht“,
hüllte sich der 24-jährige Amerikaner auf der Eröffnungs-Pressekonferenz
zum „FINA/Arena Swimming World Cup“ in Berlin in Schweigen.
Klar sind jedoch die beiden Stationen, die Phelps noch mit aller
Intensitat in seiner Laufbahn angehen will: die WM 2011 in Shanghai und
Olympia 2012 in London. „Mein Coach Bob Bowman ist der einzige, der
meine Ziele kennt.“ Phelps geht in Berlin mit einem Modell einer
Textil-Schwimmhose an den Start, wie sie erst ab 1. Januar 2010
vorgeschrieben ist. „Ich
bereite mich bereits auf die Zukunft vor“, nannte er den Grund für sein
Outfit. „Man wird mich nicht mehr in einem High-Tech-Anzug sehen.“
Seinem Weltcup-Start in Berlin nutzt der derzeit vollbärtige Phelps in
erster Linie, um seinen aktuellen Trainingszustand zu testen. Dazu diente
auch schon sein Start beim Weltcup in dieser Woche in Stockholm, bei dem
er mit einem zweiten Platz über 200 m Lagen (1:53,93) sein bestes
Ergebnis hatte. Davor tauchte Michael Phelps (23 WM-Titel und 33
Weltrekorde) erst einmal bei einem Weltcup auf: im Jahr 2000 beim
Heim-Meeting in College Park (Maryland) in der Nähe der Hauptstadt
Washington. Damals gewann er im alter von 15 Jahren die 200 m
Schmetterling in 1:55,98 Minuten.
In
Berlin erwartet der erfolgreichste Schwimmer aller Zeiten, der neben dem
Duell über 200 m Freistil mit Paul Biedermann noch für 200 m Rücken,
200 m Schmetterling sowie 100 m und 200 m Lagen gemeldet hat, keine „Wunderdinge“
von sich selbst. „Ich bin einfach nicht in der Form, um Bestzeiten oder
gar Rekorde zu schwimmen“, beurteilte er seinen derzeitigen
Trainingszustand, versprach aber, sein Bestes zu geben. „Und wer dann
gewinnt, der hat sich eben am besten vorbereitet“, fügte Michael Phelps
hinzu, der in der Vergangenheit schon ein paar Mal auf Paul Biedermann
getroffen ist, von ihm bei der WM im Sommer in Rom über 200 m Freistil
bezwungen wurde. „Und ich werde wohl auch in Zukunft sicher noch des öfteren
auf ihn treffen.“ |
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