Stimmen erster Tag

Lotte Friis (DEN) 800m Freistil/freestyle, Siegerin/winner in 8:04,61: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so nah an den Weltrekord heran schwimmen könnte. Ich bin derzeit voll im Training und schwimme zwölf Kilometer pro Tag. Berlin hat einen großartigen Pool, und das Publikum ist einfach super.

 Lotto Friis verfehlte den Weltrekord der Italienerin Alessia Filippi lediglich um acht Hunderstelsekunden und steht damit aktuell auf Platz eins der Saison-Bestenliste.

 Cameron van der Burgh (RSA), 50m Brust/breast-stroke, Sieger/winner in 25,25 – (Weltrekord/World record): „Ich komme mir wie ein Rennauto vor. Das Becken hier in Berlin ist wirklich klasse. Ich mag besonders die neuen Startblöcke, weil ich jetzt beim Start noch schneller bin. In Rom war ich bei meinem WM-Erfolg schon in guter Form, aber jetzt ist meine Verfassung noch um einiges besser.”

 van der Burgh verbesserte bereits zum dritten Mal in dieser Kurzbahn-Saison seinen eigenen Weltrekord und gewann drei von vier Weltcup-Rennen über 50m Brust. –

 Leisel Jones (USA), 100m Brust/breast-stroke, Siegerin/winner in 1:03,00 (Weltrekord/World record): „Ich habe mich durch das hohe Anfangstempo von Jessica Hardy nicht beeinflussen lassen, wollte einfach gewinnen und bin auf den letzten 50 Metern dann einfach an ihr vorbei. Das war so nicht geplant und an einen Weltrekord habe ich dabei nicht gedacht.”

 Marco Koch (GER/Darmstadt), 50m Brust/breaststroke, Deutscher Rekord in 26,68: „Die 50 Meter sind eigentlich keine Strecke für mich, aber dieser Rekord war einfach fällig.”

 Koch verbesserte den ältesten deutschen Kurzbahn-Rekord bei den Männern, die 26,70 des früheren Weltmeisters Mark Warnecke aus dem Jahr 1998.

 Sarah Poewe (GER/Wuppertal), 100m Brust/breast-stroke, Deutscher Rekord in 1:05,12: „Das hat richtig Spass gemacht. Ruhnau und Vogel haben mich mit ihren Vorlauf-Rekorden regelrecht herausgefordert. Ich wollte in die Nähe der 1:05 Minuten kommen. Ich habe mich gegenüber meiner alten Bestleistung um eine Sekunde gesteigert.”

Nikolay Skvortsov (RUS), 200m Schmetterling/butterfly, Sieger/winner in 1:50,58: „Da ich mich nicht speziell auf diesen Wettkampf vorbereitet habe, bin ich mehr als zufrieden. Die Zeit gibt mir viel Hoffnung für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Istanbul. Dort werde ich voll vorbereitet an den Start gehen und versuchen, unter 1:50 Minuten zu schwimmen.”

 Theresa Michalak (GER/Halle), 200m Lagen/ind.medley, Deutscher Rekord in 2:07,65: „Ich bin völlig überrascht. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe! Auf den letzten 25 Metern habe ich nur noch an den Endspurt gedacht.”

 Felicity Galvez (AUS), 100m Schmetterling/butterfly, Siegerin/winner in 55,62: „Es war das zweitbeste Rennen meines Lebens. Ich habe meinen Rekord von Stockholm mit 55,46 am Dienstag nur knapp verpasst. Ich weiß, dass ich noch mehr kann...”

 Paul Biedermann (GER), 400m Freistil/free, Sieger/winner in 3:32,77 (Weltrekord/World record): „Ich war heute mehr aufgeregt als bei der Weltmeisterschaft im Sommer, weil ich aufgrund meiner Oberschenkel-Verletzung nicht recht wusste, was eigentlich für mich möglich ist. Ohne den Hightech-Anzug wird es jedoch in Zukunft schwer werden, diesen Rekord zu verbessern. Die 200 m Freistil morgen werden sicherlich ein interessantes Rennen werden.”

 Frank Embacher, Trainer von Paul Biedermann::„Wir werden morgen sicherlich nicht das groß angekündigte Duell zwischen Paul und Michael Phelps sehen. Es haben in diesem Jahr schon viele bewiesen, dass sie an den Weltrekord heran schwimmen können. Ich glaube, dass Daniil Izotov aus Russland morgen ein gehöriges Wörtchen mitreden wird.”

 Therese Alshammar (SWE), 50m Freistil/free, Siegerin/winner in 23,34: „Das Rennen war nicht perfekt. Ich freue mich aber, meine neun Jahre alte Bestzeit verbessert zu haben.”

Melquiades Alvarez (ESP), 200m Brust/breast-stroke, Sieger/winner in 2:02,67 (Europarekord/European record): „Das war schon eine ganz gute Leistung hier. Aber ich denke, da geht noch was. Ich bereite mich auf die Kurzbahn-EM in Istanbul vor und da will ich noch viel, viel schneller sein...”

 Shiho Sakai (JPN), 200 m Rücken/back, Siegerin/winner in 2:00,18 (Weltrekord/World record): „Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Ich sollte mit dem Rennen zufrieden sein. Nur schade, dass es mir noch nicht gelungen ist, die zwei-Minuten-Grenze zu knacken. Aber das habe ich mir für die Zukunft vorgenommen.”

 Steffen Deibler (GER), 50 m Schmetterling/fly, Sieger/winner in 21,80 (Weltrekord/World record): „Ich war heute morgen wider Erwarten schon recht schnell im Vorlauf, aber ich hätte nicht geglaubt, dass ich hier nochmals als Weltrekordler aus dem Wasser steige. Meine Leistungen führe ich auf das gute Training im vergangenen Jahr zurück – obwohl ich zugeben muss, dass es bei der WM in Rom nicht wirklich gut lief.”


 

 

 

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