Deutsche Rekorde im Minutentakt durch Ruhnau und Vogel  

Berlin (pps) Für die ersten deutschen Rekorde beim diesjährigen Weltcup in Berlin sorgten bereits in den Vorläufen zwei Essener Brutschwimmerinnen: Zunächst verbesserte Caroline Ruhnau ihre eigene Bestmarke über die 100-m-Strecke auf 1:05,55 Minuten. Allerdings konnte sich die 24 Jahre alte Sportstudentin nur knappe zwei Minuten über ihre neue Marke freuen. Dann sorgte ihre Vereinskollegin Kerstin Vogel mit 1:05,46 Minuten für die nächste Bestzeit. Für die ein Jahr jüngere angehende Sportwissenschaftlerin war es der erste nationale Rekord über diese Distanz. „Ich habe meine Technik umgestellt und jetzt flutscht es auch über 100 m“, nannte sie den Grund für ihre Verbesserung. Die bisherige Marke hatte Caroline Ruhnau mit 1:05,98 Minuten erst vor drei Wochen bei einem internationalen Meeting in Aachen erzielt.  

Das Duo, das von Henning Lambertz trainiert wird, kann sich an der Spitze der deutschen Brutschwimmerinnen nicht sicher fühlen, sondern hat in Sarah Poewe (SG Bayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) eine Konkurrentin, die um ein Haar gleich für den dritten deutschen Rekord gesorgt hätte. Mit 1:05,54 Minuten platzierte sie sich danach in einem weiteren Vorlauf zwischen den beiden Essenerinnen. Poewe trainiert zur Zeit in Los Angeles unter Dave Salo.

 

 

 

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